Architektur als Fundament der Schrift.

Mein Bachelor-Projekt verbindet brutalistische Designprinzipien mit Schriftgestaltung und resultierte in 20 innovativen Schriftentwürfen, den sogenannten ARCHETYPES.

Im Jahr 2019 entstand meine Abschlussarbeit in Form eines 345-seitigen Buches im 8. Semester meines Kommunikationsdesign-Studiums in Würzburg an der THWS.

Das Projekt untersucht die Gestaltungskonzepte und Formsprachen des Brutalismus und überträgt diese experimentell auf die Schriftgestaltung. Dabei entstanden 20 Schriftentwürfe, die sich durch rasterorientierte, modulare Konstruktion auszeichnen. Der minimale Zeichensatz umfasst 26 Zeichen, einige Entwürfe (ARCHETYPES genannt) bieten jedoch einen erweiterten Umfang.

Im Fokus steht die kreative Nutzung von Kontrast, Struktur und Kontext, um individuelle und spannende Gestaltungsansätze zu entwickeln. Besonders wird untersucht, wie Stimmung und Atmosphäre ohne Farbe erzeugt werden können, inspiriert von den grauen Materialien des Brutalismus wie Beton, Stein und Glas. Das Ziel ist, eine eigene Ästhetik zu schaffen, die schriftgestalterische und architektonische Einflüsse vereint.

Das Buch ist in zwei Teile gegliedert: Der erste Teil führt in die Geschichte und die Prinzipien des Brutalismus sowie in die Schriftgestaltung ein und beleuchtet deren Verbindung. Der zweite Teil präsentiert die ARCHETYPES in verschiedenen grafischen Anwendungen wie Briefmarken, Logos, 3D-Objekten, Plakaten und freien Grafiken.

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